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Satzung der SG Union Oberschöneweide 1910 e. V.
Vereinsregister - Nr.: 11 709 NZ
aufgestellt: Mai 1990
Stand: März 1992


ABSCHNITT I: NAME UND SITZ

§ 1
1. Die Vereinigung führt den Namen "SG Union Oberschöneweide 1910 e. V.". Sie hat ihren Sitz in Berlin-Köpenick und ist im Vereinsregister eingetragen.
2. Die Farben der Vereinigung sind blau und weiß.
3. Das Abzeichen der Vereinigung ist eine blau-weiß gestreifte Fahne auf kreisförmig-weißem Untergrund, blau umrandet, mit blauer Inschrift "SG Union Oberschöneweide 1910 e. V.".

ABSCHNITT II: ZWECK UND ZIELE

§ 2
1. Die Vereinigung ist parteipolitisch und religös unabhängig.
2. Die Vereinigung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung und zwar durch Ausübung des Sports, insbesondere in der Sportart Kegeln, Wandern und Gymnastik.
3. Dies wird erreicht durch einen geregelten Sportbetrieb, sportliche Spiele und Wettbewerbe, sowie Teilnahme an Sportveranstaltungen im Wirkungsbereich.

ABSCHNITT III MITGLIEDER

§ 3
1. Jede unbescholtene männliche und weibliche Person kann Mitglied in der Vereinigung werden.
2. Der Beitritt zur Vereinigung erfolgt durch schriftliche Erklärung. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.
3. Die Aufnahme wird durch die Abteilungen vorgenommen. Dem SG-Vorstand steht das Einspruchsrecht zu.
Die Mitgliedschaft beginnt mit Zahlung der Aufnahmegebühr und des ersten Beitrages.

§ 4
1. Die Mitgliedschaft endet:
   a) Austritt
   b) Ausschluss
   c) Tod.
2. Der Austritt erfolgt durch eingeschriebenen Brief an den Abteilungsvorsitzenden zum Quartal mit einmonatiger Kündigung, bei Minderjährigen durch den gesetzlichen Vertreter.
3. Der Ausschluss erfolgt auf Antrag des SG-Vorsitzenden oder des Abteilungsvorsitzenden (nach Mehrheitsbeschluß der Abteilungsversammlung) durch den SG-Vorstand, wenn ein Mitglied:
   a) den Interessen der Vereinigung zuwiderhandelt,
   b) gröblich gegen die Satzungen verstößt
   c) durch gemeinschaftschädliches Verhalten das Ansehen der Vereinigung gefährdet.
Der Ausschluß kann erfolgen, wenn ein Mitglied trotz Mahnung mit seinen Beiträgen länger als 3 Monate im Rückstand geblieben ist.
4. Wird gemäß §4 Nr.3 der Antrag auf Ausschluß gestellt, so ist bis zur Beschlußfassung über diesen Antrag dem betroffenen Mitglied jede Tätigkeit in der Vereinigung durch den SG-Vorstand zu untersagen und die Mitgliedschaft als ruhend zu erklären.
5. Vor Beschlußfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
6. Von dem vollzogenen Ausschluß ist dem Betroffenen durch Zustellung unter Hinweis auf die Möglichkeit eines Einspruchs (§4 Nr.7) Kenntnis zu geben. Die Zustellung gilt als erfolgt, wenn die Mitteilung an die letzte dem Vorstand bekannte Anschrift versandt worden ist.
7. Gegen den Ausschluß kann das Mitglied innerhalb 14 Tagen nach Zustellung des Beschlusses schriftlich unter Angabe der Gründe bei dem SG-Vorsitzenden Einspruch erheben.
Eine Entscheidung über den Einspruch fällt eine Abteilungsversammlung spätestens 3 Monate nach Eingang des Einspruchs.
Ihre Entscheidung ist endgültig.
8. Durch Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen jeder Anspruch an das Vereinigungs-vermögen und sons tigen Vereinigungsrechte. Bei Beendigung der Mitgliedschaft durch Ausschluß sind alle von der Vereinigung verliehenen Auszeichnungen aufgehoben.

ABSCHNITT IV RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER

§ 5
1. Alle Mitglieder über 18 Jahre haben Stimmrecht:
   a) in der Abteilungsversammlung
   b) in der SG-Hauptversammlung.
2. Die stimmberechtigten Mitglieder haben das recht, in diesen Versammlungen Anträge zu stellen.
3. Die stimmberechtigt Mitglieder sind für Ämter innerhalb der Vereinigung wählbar.

§ 6
Jedes Mitglieder ist verpflichtet:
   a) den in der Abteilung festgesetzten Beitrag regelmäßig im Voraus zu entrichten,
   b) die Satzungen der Vereinigung sowie die Beschlüsse der Haupt- und Abteilungsversammlungen anzuerkennen.

ABSCHNITT V ORGANE

§ 7
1. Organe der Vereinigung sind:
   a) die Jahreshauptversammlung,
   b) der SG-Vorstand.
2. Die Jahreshauptversammlung findet im 1. Halbjahr eines jeden Jahres statt. Dazu werden die Mitglieder durch öffentliche Bekanntmachungen auf den Übungsstätten unter Angabe der Tagesordnung spätestens 4 Wochen vor der Jahreshauptversammlung eingeladen.
3. Der SG-Vorstand hat das Recht, außerordentliche Mitgliederversammlungen einzuberufen.
4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß einberufen werden, wenn mindestens ¼ der stimmberechtigten Mitglieder einen entsprechenden Antrag stellen.
5. Aufgaben der Jahreshauptversammlung ist in jedem Jahr:
   a) Entlastung des Vorstandes,
   b) Beschlußfassung über Anträge,
   c) Beschlußfassung über Satzungsänderungen, die einer ¾ Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder bedürfen,
   d) Durchführung von Ergänzungswahlen: in jedem dritten Jahr:
   a) Wahl des SG-Vorstandes (mit Ausnahme der Abteilungsvorstände)
   b) Wahl der Revisionskommission.
6. Der SG-Vorstand besteht aus:
   a) dem 1. Vorsitzenden
   b) dem 2. Vorsitzenden
   c) dem Schatzmeister
   d) dem Schriftführer
   e) den drei bis sechs Beisitzern (über deren Notwendigkeit und Anzahl die Jahreshauptversammlung auf Antrag des Vorstandes von Fall zu Fall beschließt)
   f) den Abteilungsvorsitzenden oder deren Stellvertreter.
7. Die Beschlüsse der Jahreshauptversammlung und die Niederschriften werden vom Versammlungsleiter und Protokollführer unterzeichnet.
§ 8
1. Die unter §7 Nr.6a bis e genannten Mitglieder bilden den geschäftsführenden Vorstand. Für rechtsverbindliche Erklärungen genügen die Unterschriften des 1. und 2. Vorsitzenden jeweils in Verbindung mit der eines weiteren Mitglieds des geschäftsführenden Vorstandes.
2. Der Vorstand führt die Geschäfte der Vereinigung ehrenamtlich unter Beachtung der Satzungen und der Beschlüsse der Jahreshauptversammlung. Er hat das Recht, in die Geschäftsführung der Abteilungen Einblick zu nehmen und gegebenenfalls das erforderliche zu veranlassen.
3. Der Vorstand ist berechtigt, ausscheidende Mitglieder des Vorstandes (ausgenommen hiervon sind die Abteilungsvorsitzenden) durch Berufung eines geeigneten Vertreters bis zur nächsten Jahreshauptversammlung zu ersetzen.
4. Der Vorstand tagt nach Bedarf, mindestens jedoch ½-jährlich.

ABSCHNITT VI PRÜFUNGSAUSSCHUSS

§ 9

1. Zur Revisionskommission sind drei Mitglieder zu wählen, die innerhalb der Vereinigung keine weitere Funktion ausüben dürfen.
2. Diese prüft mindestens ein mal im Jahr die Kasse der Vereinigung und nach Möglichkeit auch die Abteilungskassen.
3. Über das Prüfungsergebnis ist dem SG-Vorstand, bei Prüfungen der Abteilungs-kasse auch dem betreffenden Abteilungsvorstand, schriftlich zu berichten. Die Berichte über die Prüfungen der Kassen sind den jeweiligen Hauptversammlungen zur Kenntnis zu bringen.

ABSCHNITT VII GLIEDERUNG

§ 10
1. Der Abteilungsvorstand wird von den stimmberechtigten Mitgliedern der Abteilungen in ihrer Jahreshauptversammlung gewählt.
2. Der Abteilungsvorstand besteht aus mindestens 3 Abteilungsmitgliedern, und zwar aus:
   a) dem Abteilungsvorsitzenden
   b) dem Abteilungsschriftführer
   c) dem Abteilungskassenwart er sollte sportspezifisch oder gesellschaftsorientiert durch
   d) dem Sportwart
   e) dem Kulturwart
   f) dem Jugendwart
im Bedarfsfall auch durch weiter Funktionen durch Beschluß der Jahreshauptversammlung erweitert werden.
3. Der Abteilungsvorstand ist berechtigt, ausscheidende Mitglieder des Vorstandes durch Berufung eines geeigneten Vertreters bis zur nächsten Jahreshauptversammlung zu ersetzen.
4. Außerdem wählt die Jahreshauptversammlung mindestens zwei Kassenprüfer, die innerhalb der Abteilungen nur als Kassenprüfer tätig sein dürfen und die Abteilungskassen mindestens einmal im Jahr prüfen müssen.
5. Über das Prüfungsergebnis ist dem Abteilungsvorstand schriftlich zu berichten. Der Prüfungsbericht ist der Abteilungsversammlung und der Revisionskommission zur Kenntnis zu bringen.
6. Außer der Jahreshauptversammlung sollen nach Möglichkeit einmal im Jahr Abteilungsversammlungen stattfinden.

§ 11
1. Die Abteilungen sind bei der Durchführung ihrer sportlichen und gesellschaftlichen Tätigkeit selbständig, sofern die Satzungen nichts anderes bestimmen.
2. Sie setzen ihre Beiträge entsprechend ihren Erfordernissen durch Beschluß der Abteilungsversammlungen fest.
3. Ausgaben für sportliche und gesellschaftliche Zwecke, die durch den Kassenbestand der Abteilungen gedeckt sind, tätigen die Abteilungen selbständig.
4. Über Zuschüsse der Vereinigung an die Abteilungen für notwendige sportliche Zwecke entscheidet auf Antrag der SG-Vorstand.
5. Verpflichtungen der Abteilungen gegenüber Dritten, die die finanziellen Möglichkeiten der Abteilungen überschreiten, sind nur durch den SG-Vorstand einzugehen.
6. Über die Neugründung und über sie Auflösung von Abteilungen der Vereinigung entscheidet der SG-Vorstand durch Mehrheitsbeschluß.
Die bei einer Abteilungsauflösung noch vorhandenen Werte bleiben Bestandteil des Vereinigungsvermögens.

ABSCHNITT VIII ALLGEMEINES

§ 12
Eine Geschäfts- und Verwaltungsordnung sind als Anlagen Bestandteile der Satzungen der Vereinigung.

§ 13
Die Abteilungen und ihre Mitglieder unterliegen außer diesen Satzungen den jeweiligen Satzungen ihrer Verbände, die bei den Abteilungsvorständen eingesehen werden können.

§ 14
Jede ordnungsgemäß einberufene Haupt- und Abteilungsversammlung ist beschlußfähig.

§ 15
Soweit die Satzungen nichts anderes vorsehen, ist bei Wahlen und Abstimmungen die einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

§ 16
Das Geschäftsjahr der Vereinigung ist das Kalenderjahr.
Der Gerichtsstand ist Berlin-Köpenick.

§ 17
Die Vereinigung übernimmt keine Haftung für Schäden, die Mitglieder bei Ausübung des Sports erleiden. Für Abhandenkommen von Geld und Gegenständen auf den Sport- und Übungsstätten wird von der Vereinigung kein Ersatz geleistet.

§ 18
Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Vereinigung.
Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung der Vereinigung nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Sachwert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.

ABSCHNITT IX Auflösung der Vereinigung

§ 19
1. Über die Auflösung der Vereinigung beschließt eine besondere für diesen Zweck einberufene Hauptversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
2. Bei Auflösung der Vereinigung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke wird das Vermögen der Vereinigung auf den Landessportbund Berlin e. V. / Fachverband Kegeln übertragen, der es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports, insbesondere des Kegelsports zu verwenden hat.

Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.


GESCHÄFTSORDNUNG

1. Die Sitzungen des SG-Vorstandes und der Abteilungsvorstände sind nicht öffentlich. Zu den Sitzungen der Abteilungsvorstände hat der geschäftsführende Vorstand Zutritt. Der Vorsitzende oder seine Beauftragter ist stimmberechtigt.

2. Die Einladung zu diese Sitzung und zu den Haupt- und Abteilungsversammlung erfolgen durch den SG-Vorstand bzw. durch die Abteilungsvorstände.

3. Nach Eröffnung der Versammlung gibt der Versammlungsleiter die Tagesordnung bekannt und erteilt zunächst dem Schriftführer das Wort zur Verlesung des Protokolls der letzten Versammlung und sucht um dessen Genehmigung nach. Der Versammlungsleiter erteilt das Wort in der Reihenfolge der Wortmeldungen. Er kann jederzeit das Wort außer der Reihe ergreifen. Antragsteller und Berichterstatter erhalten das Wort als erste und letzte. Wortmeldungen zur Geschäftsordnung sind außerhalb der Rednerliste zu berücksichtigen. Im Mißbrauchsfall kann der Versammlungsleiter auf die Reihenfolge der Rednerliste verweisen.

4. Anträge für die anberaumte Versammlung müssen schriftlich begründet spätestens 7 Tage vor dem Versammlungstermin bei dem SG-Vorstand bzw. bei dem Abteilungsvorstand eingereicht werden. Sie sind auf die Tagesordnung zu setzen. Die Jahreshauptversammlung der Vereinigung ist 4 Wochen durch Bekanntmachung anzukündigen. Anträge auf Satzungsänderungen sind dem Vorstand schriftlich begründet spätestens 3 Wochen vor der Jahreshauptversammlung einzureichen.

5. Dringlichkeitsanträge können in der Versammlung gestellt werden, wenn 2/3 der in der Versammlung anwesenden Mitglieder der Dringlichkeit zustimmen. Ist die Dringlichkeit angenommen, so erfolgt, nachdem für und gegen den Antrag gesprochen wurde, die Abstimmung über den Antrag. Zusatzanträge, die sich aus der Beratung eines Antrages ergeben und diesen verbessern, kürzen oder erweitern, sind ohne Feststellung der Dringlichkeit zugelassen.
Zusatzanträge zu einem Antrag kommen gesondert zur Abstimmung. Über den weitergehenden Antrag ist zuerst abzustimmen.

6. Bei allen Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit sie Satzung keine andere Regelung vorschreibt. Bei Stimmengleichheit gilt jeder Antrag als abgelehnt. Angezweifelte Abstimmungen müssen wiederholt werden, wobei die Stimmen durchzuzählen sind.

7. Spricht ein Redner nicht zur Sache, so hat ihn der Versammlungsleiter darauf aufmerksam zu machen. Verletzt ein Redner den parlamentarischen Anstand, so hat der Versammlungsleiter dies zu rügen und erforderlichenfalls einen Ordnungsruf zu erteilen. Fährt ein Redner fort, sich vom Gegenstand der Aussprache zu entfernen, so hat ihm der Versammlungsleiter nach erfolgter Mahnung das Wort für den zur Beratung stehenden Punkt zu entziehen.
Ist dem Versammlungsleiter die Aufrechterhaltung der Ordnung nicht möglich, so kann er die Versammlung ohne vorherige Befragung der Teilnehmer unterbrechen. Sollte nach Wiedereröffnung ein ordentlicher Verlauf nicht gewährleistet sein, kann er die Versammlung schließen.

8. Wahlen dürfen nur dann durchgeführt werden, wenn sie auf der Tagesordnung vorgesehen waren oder in der Versammlung im Wege der Dringlichkeit beschlossen wurden. Neuwahlen des SG-Vorstandes bzw. des Abteilungsvorstandes leitet ein jeweils von der Versammlung zu ernennender Wahlleiter. Wahl und Abstimmungen geschehen durch Handaufheben, auf Antrag geheim durch Stimmzettel. Vor der Wahl ist zu prüfen, ob die zur Wahl vorgeschlagenen Mitglieder die von der Satzung verlangten Voraussetzungen erfüllen und im Falle einer Wahl das Amt annehmen würden. Wählbar ist auch, wer auf der Versammlung nicht anwesend ist, vorher aber eine schriftliche Erklärung über die Annahme des Amtes im Falle einer Wahl gegeben hat.

9. Über den Verlauf jeder Versammlung ist ein Protokoll anzufertigen. Anträge und Beschlüsse sind wörtlich in das Protokoll aufzunehmen. Das Protokoll ist in der folgenden Versammlung zu verlesen und nach Genehmigung durch die Versammlungsteilnehmer vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben.


VERWALTUNGSORDNUNG

1. Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Vorbereitung der in den Vorstandssitzungen zu beratenen Fragen. Er ist berechtigt einmalige ausgaben bis zur Höhe von DM 300,- (150,00 €) zu tätigen. Über den Betrag hinausgehende oder laufende Ausgaben müssen vom SG-Vorstand durch Mehrheitsbeschluß genehmigt werden.

2. Von den Abteilungen sind für alle Mitglieder über 18 Jahren eine Verwaltungsgebühr und eine Aufnahmegebühr in der vom SG-vorstand festgesetzten Höhe an die Hauptkasse der Vereinigung abzuführen. Der Vorstand kann Sonderregelungen für Mitglieder unter 18 Jahren treffen.

3. Der Abteilungsvorstand ist berechtigt, über Abteilungsgelder im Einzelfall bis zur Höhe von DM 300,- (150,00 €)durch Mehrheitsbeschluß des Abteilungsvorstandes zu verfügen, soweit nicht §11 der Satzungen entgegensteht. Wiederkehrende Ausgaben ohne Rücksicht auf ihre Höhe bedürfen unter Beachtung des §11 der Satzungen der Genehmigung der Abteilungsversammlung.

4. Der Vorstand der Vereinigung verleiht:
   a) für ununterbrochene 10-jährige Mitgliedschaft die silberne Ehrennadel
   b) für ununterbrochene 20-jährige Mitgliedschaft die goldene Ehrennadel.
Nach ununterbrochener 10-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit in einem wählbaren Amt kann die goldenen Ehrennadel verliehen werden.
Für sportliche Leistungen kann der SG-Vorstand Ehrenpreise oder Wanderpreise vergeben bzw. verleihen.
Diese Auszeichnungen gelten für Einzelmitglieder und Mannschaften. Bei Mannschaften muß das betreffende Mitglied mindestens an der Hälfte der Wettkämpfe teilgenommen haben.

5. Für 50-jährige ununterbrochene Mitgliedschaft in der Vereinigung verleiht der Vorstand die Ehrenmitgliedschaft.
Andere Vorschläge zur Ehrenmitgliedschaft und besondere Ehrungen können vom SG-Vorstand und den Abteilungsvorständen eingebracht werden.
Über diese Vorschläge zur Ehrenmitgliedschaft und die besonderen Ehrungen und Auszeichnungen entscheidet der Vorstand der Vereinigung mit 2/3 Mehrheit.
Das Ehrenmitglied ist von einer Beitragspflicht entbunden.

6. Ehrungen dieser Art (4. und 5.) durch die Abteilungen sind unzulässig.

Berlin-Köpenick, den 17. Mai 1990

 

 

Unsere Vereinschronik


Im Jahre 1906 wurde der Name "Union" von den Fußballspielern aus Berlin-Oberschöneweide ins Leben gerufen.
3 Jahre später wurde in Berlin-Oberspree eine Kegelabteilung gegründet, die sich den UNION'ern anschloß und nannte sich fortan "Union 1910".

Soweit es die Kriegswirren zuließen, nahmen bis zum Kriegsende die Männermanschaften am regelmäßigen Wettkampfbetrieb teil. Nach dem Krieg wurde die Heimatbahn "Mittelpunkt der Erde" in Berlin-Oberschöneweide hauptsächlich für andere Zwecke benötigt. Erst nach 1949/50, nach der Renovierung durch einen Berliner Betrieb (Akkumlatorenfabrik Oberschöneweide), wurde die Sportstätte wieder als Kegelbahn freigegeben. Daraufhin wurde wieder der Sporbetrieb von den noch verbliebenen Kegelbrüdern auf ihrer Heimatbahn aufgenommen.

Im folgenden Jahr, am 21.01.1951 fand eine Neuanmeldung unter den Namen "SG Union Oberschöneweide " statt. Die Abteilung Fußball teilte sich Anfang der 50'iger, wobei ein Teil der Sportkammeraden nach Berlin(West) als "Union 06" ging und der andere Teil im Osteil Berlins blieb. Aus sportpolitischen Gründen löste sich die Abteilung Fußball 1972 auf. Die "SG Union Oberschöneweide" entwickelte sich während der DDR-Zeit zu einem sportlich vielseitigen Verein. So umfaßte der Verein mehrere Abteilungen zum Beispiel Kegeln, Tischtennis, künstlerische Gymnastik und Akrobatik.

Seit der Wiedervereinigung im Jahre 1990 trägt unsere Sportvereinigung den Namen "SG Union Oberschöneweide 1910 e.V." Auch heute kämpfen Kinder und Jugend, sowie Frauen-, Männer- und Seniorenmannschaften um sportliche Bestleistungen.

 

 

ist in arbeit

      Samaritastr Inngassen      
  Stahl     :     Berlin 09
1 Stefan Werner   845           866 5 Herbert 1
2 Paul Rosengart   851   + 26 -   804   Guido Liepe 2
3 Hendrik Temlitz 7 863           864 6 Olaf 3
4 Peter Elsholz   831   - 37 +   893 2 Frank Schubert 4
5 Marco Werner 1 921           858   Theodor Gorks 5
6 Ronald Hedel 3 890   + 40 -   876 4 Jörg Ullrich 6
                         
      5201     :     5161      
          2 : 1          
          3 : 4